Finanzsystem und Demografischer Wandel

Banking in schrumpfenden Regionen - Auswirkungen von Alterung und Abwanderung auf Regionalbanken
Alexander Conrad, Doris Neuberger

Kurze Projektbeschreibung:
Es handelt sich um ein abgeschlossenes Projekt, finanziert von der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.V., Bonn.>
Das Projekt beschäftigt sich mit der Zukunft der Regionalbanken und der Sparkassen im Speziellen in Regionen mit schrumpfender und alternder Bevölkerung. Anhand einer formaltheoretischen und umfangreichen empirischen Analyse wird der Einfluss der Bevölkerungsgröße und -struktur sowie regionalwirtschaftlicher Faktoren auf die Nachfrage nach Bankdienstleistungen im Privatkundengeschäft, das Ergebnis (Geschäftstätigkeit, Ertragslage, Effizienz) und die Filialdichte der Sparkassen untersucht. Auf der Grundlage einer deutschlandweiten Sparkassenbefragung werden Lösungswege diskutiert, wie den negativen Auswirkungen des demographischen Wandels entgegengewirkt werden kann.

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Einfluss regionaler und demographischer Umfeldfaktoren auf die Kosten- und Ertragssituation von Sparkassen – Eine Effizienzanalyse
Alexander Conrad, Doris Neuberger und Lucinda Trigo Gamarra

Kurze Projektbeschreibung:
Es handelt sich um ein abgeschlossenes Projekt, finanziert von der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.V., Bonn.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Wirtschaftlichkeit von Sparkassen durch regionale und demografische Umweltfaktoren beeinflusst wird.

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Finanzierung von Kleinst- und Kleinunternehmen bei alternder Bevölkerung
Doris Neuberger, Solvig Räthke-Döppner und Alexander Conrad

Kurze Projektbeschreibung:
Es handelt sich um ein abgeschlossenes Projekt, finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Bonn.
Das Projekt untersucht den Einfluss sozioökonomischer und demografischer Faktoren auf die Finanzierung von Kleinst- und Kleinunternehmen auf der Basis von realen Kredit- und Leasing-Daten.

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Home Reversion und Reverse Mortgage
Alexander Conrad, Andreas Maier und Doris Neuberger

Kurze Projektbeschreibung:
Untersucht werden Immobilienverzehrprodukte als Formen der privaten Altersvorsorge, die in Immobilien gebundenes Kapital für eine Erhöhung des Einkommens im Alter freisetzen. Immobilieneigentümer können ihre Immobilie entweder verkaufen und in Leib- oder Zeitrenten umwandeln (Home Reversion) oder mit einem Kredit belasten, der z.B. als Leib- oder Zeitrente ausgezahlt wird, aber erst beim Tod oder Auszug aus der Immobilie zurückgezahlt werden muss (Reverse Mortgage oder Umkehrhypothek). Das abgeschlossene Projekt analysiert das Marktpotenzial sowie Angebots- und Nachfragestrukturen von Immobilienverzehrprodukten für den deutschen Markt.

Weitere Informationen unter:

  • Conrad, A., Das Konzept des Reverse Mortgage – eine Alternative für Deutschland? (Österreichisches) BankArchiv, Heft 8, 2007, 631-642.
  • Maier, A., Home Reversion und Reverse Mortgage: Ein Beitrag zur Erklärung der Nachfrage nach Immobilienverzehrprodukten in Deutschland, Cuvillier Verlag, Göttingen 2011.

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Individual Participation in Occupational Pension Plans in Germany
Kathrin Johansen

Kurze Projektbeschreibung:
Das deutsche Rentensystem wird durch den demografischen Wandel beeinflusst. Eine größere Zahl an Rentenempfängern steht einer abnehmenden Zahl an Beitragszahlern gegenüber. Daher müssen neben dem System der gesetzlichen Rentenversicherung weitere Formen zur Vorsorge für das Alter gefördert werden.
Dieses abgeschlossene Projekt untersucht Angebots- und Nachfragedeterminanten der betrieblichen Altersvorsorge, Determinanten der Nachfrage nach Beratungsleistung zum Thema Altersvorsorge und die Beschaffung von Informationen durch die Wirtschaftssubjekte. Es zeigt sich, dass Bildung und Einkommen neben dem Alter wichtige Faktoren sind, ob dieses Produkt nachgefragt wird, aber auch, dass Personen, denen gute Beratung wichtig ist, und die regelmäßig für das Alter sparen, bei mehreren Quellen Informationen einholen. Hierzu zählen sowohl Finanzintermediäre (Banken, Versicherungen, etc.) als auch Personen des sozialen Umfeldes (Familie, Freunde, Arbeitskollegen, etc.).

Weitere Informationen unter:

  • Johansen, K., Multiple Information Search and Employee Participation in Occupational Pension Plans, Thünen Series of Applied Economic Theory, No. 114, Universität Rostock, 2010.
  • Dummann, K., Retirement saving and attitude towards financial intermediaries - Evidence for Germany, Thünen Series of Applied Economic Theory, No. 99, Universität Rostock, 2008
  • Dummann, K., What determines supply and demand for occupational pensions in Germany?, Journal of Pension Economics and Finance, Bd. 7 (2), 2008, 131-156.

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Insolvenz der Partizipation?
Kathrin Johansen und Christopher Scheele

Kurze Projektbeschreibung:
Das Projekt behandelt die Frage, inwieweit sich persönliche Situation und Einstellung auf die Bereitschaft finanzielle Risiken einzugehen, die Einstellung gegenüber politischen Institutionen und die Bereitstellung sozialen Kapitals (in Form ehrenamtlicher Tätigkeit) in einem Umfeld, das durch die Auswirkungen des demografischen Wandels gekennzeichnet ist, auswirken. Hierzu wurden 2000 Beobachtungen in einer Umfrage  erhoben, die repräsentativ für die Wohnbevölkerung Mecklenburg-Vorpommerns sind.

Weitere Informationen unter: www.wiwi.uni-rostock.de