Zu den Merkmalen des Demografischen Wandels zählen die niedrige Fertilität und zunehmende Langlebigkeit - mit der Folge einer Alterung der Gesellschaft und langfristig sinkender Bevölkerungszahlen. Das Rostocker Zentrum untersucht Ursachen und Folgen dieser Prozesse unter konsequenter Betrachtung der Interaktionen zwischen individuellen Entscheidungen sowie gesellschaftlichen Bedingungen und ökonomischen Anreizstrukturen. Die Forschungsperspektive soll hier die Mikro- und Makroebene und deren Verzahnung umfassen. Nur so ist die Zeichnung kohärenter Gesamtbilder der gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklung möglich.

In drei interdisziplinären Forschungsgruppen werden Antworten auf politikrelevante Fragestellungen zum Demografischen Wandel erarbeitet. Die drei Gruppen konzentrieren sich auf die Schwerpunkte:

  1. Forschungsbereich Alterung des Arbeitskräftepotenzials (Aging Labor Force)
  2. Forschungsbereich Prognose und Planung (Forecasts and Planning)
  3. Forschungsbereich Bevölkerung und Politik (Population and Policies)