Wissen für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft

Es werden immer weniger Kinder geboren, die Bevölkerung altert, Familienstrukturen ändern sich, Menschen wandern ein, Landstriche dünnen aus: unsere Gesellschaft verändert sich tiefgreifend. Neue Entwürfe für Biographien, für das Zusammenleben, für den Arbeitsmarkt, für die sozialen Sicherungssysteme oder für die Regional- und Stadtplanung sind gefragt.

Das Rostocker Zentrum erforscht die Ursachen und Konsequenzen des Demografischen Wandels und konzentriert sich dabei auf Deutschland und Europa. Es widmet sich vor allem der praxisnahen Forschung und erarbeitet Antworten auf politikrelevante und aktuelle Fragen. Diese werden Entscheidungsträgern und der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, um sie bei der Bewertung politischer und gesellschaftlicher Handlungsoptionen wissenschaftlich zu unterstützen.

Interdisziplinär und politikrelevant

Das Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels wurde am 1. Oktober 2004 als gemeinsame Initiative des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDF) und der Universität Rostock gegründet. Direktoren des Rostocker Zentrums sind Prof. Dr. Gabriele Doblhammer-Reiter (geschäftsführend) vom Institut für Soziologie und Demografie an der Universität Rostock und Prof. Dr. James W. Vaupel, Gründungsdirektor des MPIDF.

Im Rostocker Zentrum sind auf einmalige Weise Sachverstand und Ressourcen (z.B. Datenbestände und mathematisch-statistische Verfahren) konzentriert, die eine Beschreibung des Demografischen Wandels ermöglichen.